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trommelschlumpf

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Werkzeuge für den Digital Native

Daniel Düsentrieb hatte sein „Helferlein“. Auch das Internet ist voll davon: Viele kleine und größere nützliche Werkzeuge, die im Internet-Alltag hilfreich sind. Ob im technischen, konzeptionellen Bereich oder auch für Marketing-Zwecke von Webseiten und Blogs.

Hier möchte ich einen kurzen Überblick geben, welche Tools ich nutze. Die Dienste wie E-Mail etc. lasse ich mal außen vor.

Google

Mit einem Googlekonto kann man schon viel machen. Dort nutze ich:

  1. Webmastertools: Ein must-have für Seitenbetreiber, Sitemap einreichen, Fehler auf der Seite erkennen, Suchstatistiken – absolut empfehlenswert.
  2. Analytics: Das Google Analysetool – benutze ich allerdings nur, wenn auf der Seite auch Adwords oder Adsense eingesetzt wird. Analytics bietet eine Übersicht der Besucher, Quellen der Besucher, Verhalten und abgerufene Seiten, Suchbegriffe etc.
  3. Merchantcenter: Für Onlineshops. Leider ist bei diesem Tool seit 2013 auch ein aktives AdWords-Konto notwendig, damit die Produkte gelistet werden
  4. Google Page Speed – alle Seiten sollten mal gecheckt werden. Analog zu YSlow zeigt PageSpeed Ansätze, wie man die Ladezeit einer Seite verbessern kann.

W3c

Hier gibt es genau 2 Werkzeuge, die ich benutze. Diese kommen immer vor dem Launch eines neuen Projektes bzw. nach Änderungen an der Struktur zum Einsatz:

  1. Validator für Quellcode – Fehler finden und entfernen
  2. Validator für CSS

Diese Teile findet man unter http://validator.w3.org/

Webseitenstatisitik/Analytics

Hier benutze ich ergänzend zu Google Analytics ein selbstgehostetes Piwik Analytics. Da bin ich mir sicher, dass die Daten nicht für anderen Unfug benutzt werden, da sie bei mir auf dem Server liegen. Beim Einsatz von anderen Google-Produkten wie Adsense oder Adwords ist man man aber mit Google Analytics – wie ich finde – besser bedient.

Suchmaschinenplatzierung etc.

smart.sistrix

Hier benutze ich – da diese leider eingeschränkt nicht für alle Projekte – die Sistrix Smart Lösung. Es ist im Prinzip ein erweitertes „Webmastertools“, das auch Vergleiche mit Mitbewerbern zulässt. Außerdem lassen sich damit die Platzierung von bis zu 100 Keywords überprüfen und überwachen. Ich habe hier mal einen Screenshot gemacht.

Es gibt auch noch andere kostenlose Varianten z.B. von Seolytics oder searchmetrics. Diese sind für rudimentäre Analysen ausreichend, für alles andere sollte man bezahlen.


Weitere Onlinedienste

… bei denen ich ein Konto unterhalte, gibt es schon (z.B. yahoo). Allerdings benutze ich diese eher sporadisch. Was ich noch ganz witzig finde um Texte zu testen: http://www.blablameter.de/index.php (funktioniert ohne Anmeldung).

Dieses Tool wertet den Bullshit-Anteil eines Textes aus. Der Frage-Post zum heutigen Webmasterfriday „Welche kostenlosen Tools und Dienste nutzt ihr?“ hat übrigens einen Bullshit-index von 0,14. Das ist noch im grünen Bereich :-)

Was bringt das? Es ist ganz einfach: Es zeigt dem Autor, ob viele Füllwörter und Floskeln benutzt werden. Marketingtexte haben generell einen höheren Bullshitanteil. Was dann veröffentlicht wird, liegt letztendlich am Autor selbst.

Mit Tools wie Seitwert, Seittest etc. kann man sich mal einen schnellen überblick verschaffen, mehr aber auch nicht.

Browser Erweiterungen

Es gibt einige sehr nützliche Erweiterungen für Webentwicklung, meist für Firefox und Chrome(ium). Ich benutze 4 Stück:

  1. SeoQuake: Zeigt Pagerank, Indexierung, Infos zu Fehlern in der Seitenstruktur und Infos zu Keyworddichte etc.
  2. Firebug: muss man hier etwas schreiben?
  3. Web Developer: Hilfslinien, Auflösungen, Forms, css, <div> sichtbar machen und vieles mehr… Wer es nicht kennt sollte es ausprobieren
  4. Y Slow : bewertet ähnlich wie Google Page Speed die Ladezeit einer Seite und gibt Ansatzpunkte zur Verbesserung.

Von anderen lernen

Jetzt habe ich gerade in einem anderen Blog (edit 12/2016 – jetzt offline) gesehen: Google Monitor zum checken der Platzierungen! Stimmt. Hatte ich auch mal im Einsatz. Ein feines Tool (für Windows) – leider läuft es mit Wine unter Ubuntu etwas hakelig und unzuverlässig.

Der Beitrag wurde am Freitag, den 16. August 2013 um 08:56 Uhr von Jens Weber veröffentlicht und wurde unter Internet abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.