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trommelschlumpf

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trommelschlumpf

Too much links will kill you?

Damit meine ich natürlich nicht die eingehenden Links… Wobei man sich da auch nicht so ganz sicher sein kann: Stichwort Google, Manuelle Maßnahmen. Nein, hier geht es um die im Webmasterfriday angesprochene Problematik „Linkgeiz“.

Die frühen Internetjahre

Ich erinnere mich noch an Zeiten, da gehörte dieser Hinweis

„Kein Link ohne Zustimmung des Betreibers“

oder so ähnlich zum guten Ton im Impressum. Dieses Thema wurde sogar richterlich behandelt (Welt online, Artikel vom 07.02.2001). Die Richter sind (waren damals) – wie ich übrigens auch heute noch – der Meinung, dass es ohne Links kein Internet gäbe. Klar.

Die Probleme heute

Sind eigentlich keine. Sobald man sich von Seo-Beratung und Agentur befreit, muss man auch nicht mehr jeden Link, den man setzt rechtfertigen und erklären. Ich habe hierzu vor einigen Tagen schon einen Artikel in Bezug auf Links in sozialen Netzwerken geschrieben.

Nehmen wir die erste  Regel von Google:

1. Der Nutzer steht an erster Stelle, alles Weitere folgt von selbst.

Quelle: Google Unsere zehn Grundsätze

Zwischen den Zeilen lese ich:

  • Verlinke auf weiterführende Informationen, wenn es dem Nutzer hilft.
  • Dein Artikel wird verlinkt, wenn er Nutzern hilft.

Leider sehen das nicht alle so, denn in manchen Onlinetools sind externe Links ein negativer Faktor.

zu-viele-links

Hier habe ich die Startseite von meinem Blog gecheckt. Das „schlechte“ Ergebnis in SEO kommt hauptsächlich von zu vielen externen Links. Naja. Ich glaube, dass diese Links meinem Blogbesucher weiterhelfen können.

Fazit zum Webmasterfriday „Linkgeiz“

Ja, es scheint ihn zu geben, den Linkgeiz. Warum weiß ich allerdings nicht. Ich vermute eine Kombination der o.g. Dinge. Auch die auf Webmasterfriday eingeworfenen Gründe wie

  • schlechte Recherche und
  • großes Portal linkt nicht auf kleinen Blog

spielen vermutlich eine Rolle. Ich finde Pagerank und Linkjuice sollten im Netzwerk fließen, denn eine große Sackgasse mit wenigen externen Links (Wikipedia), ist genug.

Btw.: Ich kannte das Wort „Linkgeiz“ vorher gar nicht :-)

Andere Meinungen

  • Malte Koj von Klick-it.de  schreibt, er verlinke relevante Inhalte. Sein Artikel beinhaltet – bis jetzt – aber nur interne Links…
  • Dieses Zitat von Lothar trifft es ziemlich gut: „Bei jeder Gelegenheit auch die Quelle verlinken so kommt wieder ehrliches Leben ins Web…“  Keine Fragen mehr, euer Ehren :-)
  • Und hier: Der Edelbeitrag, der meiner Herangehensweise (nachträglichen) Nährboden gibt – leider ohne Quellen oder Studien… Ausgehende Links schaden nicht!

Nachtrag 05.09.2013 – noFollow in den Kommentaren

Ich schrieb in den Kommentaren bereits, dass dies einfach WordPress Standard-Einstellung ist. Das scheint aber auch so von Google gewollt zu sein. Zitat aus den Inhaltsrichtlinien:

Wenn Sie für die Inhalte von Seiten, auf die von Ihrer Website aus verwiesen wird, keine Garantie übernehmen können oder möchten – beispielsweise bei Kommentaren oder Gästebucheinträgen von nicht vertrauenswürdigen Nutzern –, empfiehlt sich die Verwendung von „nofollow“ für diese Links. […]

 

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 29. August 2013 um 21:30 Uhr von Jens Weber veröffentlicht und wurde unter Internet abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.