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trommelschlumpf

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Usability, überall und grenzenlos!

Inzwischen benutzen verschiedene Systeme, darunter auch die von mir gerne eingesetzte Wiki-Lösung Dokuwiki die Auszeichnungssprache Markdown. Michael Stein schreibt in seinem Blog nun über die Möglichkeit, Markdown bei WordPress einzusetzen.

Wer braucht so etwas?

Nicht jeder Bediener von WordPress (oder eines anderen CMS) ist ein technisch versierter Programmierer. Und erzählen die Suchmaschinen-Optimierer nicht immer, das gute Inhalte wichtig sind? Warum soll eine Firma es Ihrem Texter schwerer als nötig machen? Welchen Vorteil bietet eine Auszeichnungssprache für den Otto-Normal-Schreiber?

Antwort: Keinen. Im Gegenteil: Er muss sich auch noch in eine, für ihn komplizierte „Programmiersprache“ einarbeiten. Unnötigerweise. Man kann hier genausogut TinyMCE oder andere WYSIWYG-Editoren bereitstellen. WYSIWYG bedeutet “What you see ist what you get”, und ähnelt einem Office-Schreibprogramm. Diese Editoren lassen sich meist sogar als Plugin integrieren. Das erleichtert dem Schreiber die Arbeit und er kann sich auf das Schreiben selbst konzentrieren.

WordPress hat von Haus aus solch einen Texteditor integriert:

wysiwyg-editor-wp

 

Das bedeutet, dass die Umstellung auf Markdown die Bedienbarkeit – sprich Usability – für die meisten Nutzer reduziert.

Vorteile von WYSIWYG am Beispiel eines Links

Ich habe diesen Beitrag mit dem Plugin in Markdown geschrieben. Es gibt noch Verbesserungspotenzial, den Links wird zum Beispiel kein Attribut Titel zugewiesen.

Zitat: http://bambule.de/mit-markdown-in-wordpress-schreiben/

Einen Link einfügen ist mit einem WYSIWYG-Editor ganz einfach. Man muss einfach alle Felder ausfüllen, dann ist das o.g. Problem ausgeschlossen.

wysiwyg-editor-links

Fazit

Usability sollte überall sein, auch dort wo Google nicht hinsehen kann. Vielleicht sollte auch Wikipedia mal über einen anderen Texteditor nachdenken, dann könnten noch mehr Menschen Ihr Wissen mit der Welt teilen…

Markdown für WordPress halte ich daher eher für ein Nischenprodukt mit kleiner Bedarfsgruppe (Geeks?). Pixelmagic gibt noch Hinweise, wie sich der integrierte Editor bei Bedarf erweitern lässt: http://pixelmagic.eu/blog/wordpress-und-der-text-editor-die-besten-alternativen/

 

 

Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 23. Oktober 2013 um 22:28 Uhr von Jens Weber veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.