Wie viele von euch wissen, teile ich meine Leidenschaft zwischen Musik, Radfahren, Radrennen und natürlich LEGO. Als zum 1. Juni ein neues Rennrad-Modell von Lego* erschien, war klar, dass ich es mir zum Geburtstag wünschen würde. Und tatsächlich: Ich bekam es.
Der Bau beginnt und die Freude ist groß
Die ersten Schritte beim Aufbau des Rennrads machten mir riesigen Spaß. Interessante Teile und für mich neue Bautechniken weckten meine Neugier. Bisher hatte ich vor allem Häuser aus der Creator Expert-Reihe oder Modelle aus den Creator- und City-Serien mit meinen Neffen gebaut. Doch hier war vieles anders, und das gefiel mir.
Die erste Überraschung: Fehlende Teile
Doch dann kam der Moment, der alles veränderte. Als ich Schritt 6 erreichte, öffnete ich die nächste Tüte und begann zu bauen, doch ein Teil fehlte. Ich blätterte in der Anleitung weiter und sah, dass dieses Teil mehrmals benötigt wurde. Doch es war nirgends zu finden. Ich ging von einem Verpackungsfehler aus und öffnete Tüte 7, nichts. Dann Tüte 8, wieder nichts.
Letztlich fehlten nach intensiver Kontrolle mehrere Teile, und zwar Unterteile aus Bauabschnitt 6. Der Frust war groß.
Die Suche nach einer Lösung
Am nächsten Morgen nutzte ich die „Fehlende Teile“-Seite auf der Lego-Website. Insgesamt fehlten sieben verschiedene Teile, meist sogar die komplette Menge. Interessant war jedoch, dass einige der Teile in früheren Abschnitten enthalten waren. Direkt nach der Eingabe erhielt ich die Information, dass einige Teile derzeit nicht verfügbar seien. Das war neu für mich.
Ja, das Set war brandneu, und ich hatte vermutlich eines der ersten Modelle erhalten. Aber so viele fehlende Teile auf einmal?
Das kannte ich selbst von den chinesischen Modellen (MouldKing und ZheGao) nicht, die ich in der Vergangenheit gebaut hatte. Klar, es gab einzlne Gußfehler und auch vereinzelt fehlende Teile. Aber nicht in dieser Menge. Und dort wurden fehlende Teile ebenfalls immer direkt nachgeliefert, wenn auch mit etwas mehr Aufwand bei der Anfrage (Foto der Bauanleitung und Einkreisen des fehlenden Teils).
Ich sandte meine Anfrage an Lego ab und erhielt eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Nun warte ich gespannt darauf, wann die fehlenden Teile bei mir eintreffen. Ich hoffe inständig, dass es sich dabei um die einzigen fehlenden Teile handelt.
Ein Fazit mit gemischten Gefühlen
Ehrlich gesagt, bin ich enttäuscht. Lego ist kein günstiges Spielzeug, und bisher rechtfertigte der hohe Preis die Zuverlässigkeit, die man von der Marke gewohnt war. Doch diesmal war die Erfahrung nicht gut. Bis Schritt 6 hat das Modell mir wirklich viel Freude bereitet, und dieser Artikel soll keine Warnung vor dem Set sein. Aber ich muss zugeben: Es hat mich doch sehr überrascht, wie viele Teile fehlten. Jetzt habe ich hier ein halbes Fahrrad ohne Gabel, Antrieb, Vorderrad und Lenker herumstehen.
Nun heißt es abwarten. Ich werde berichten, wie es weitergeht.